Ratgeber
Yu-Gi-Oh auf Cardmarket verkaufen
Yu-Gi-Oh ist beim Verkaufen kleinteiliger, als es aussieht: Derselbe Kartenname existiert in Dutzenden Drucken, die Auflage steht klein auf der Karte, und die Sprache steckt im Code. Wer diese drei Stellen lesen kann, hat den schwierigen Teil hinter sich.
Der Kartencode beantwortet die meisten Fragen
Unten auf der Karte steht ein Code wie LOB-DE001. Vorne das Set-Kürzel, hinten die Nummer der Karte im Set, dazwischen die Sprache des Drucks: DE heißt deutscher Druck, EN englischer. Ganz alte Auflagen tragen einbuchstabige Kürzel oder gar keins, neuere durchgehend zwei Buchstaben. Für Cardmarket ist dieser Code der kürzeste Weg zur richtigen Produktseite, denn er unterscheidet Drucke, die auf dem Bild gleich aussehen.
Erstauflage oder nicht
Viele Sets erschienen zuerst als Erstauflage und danach unlimitiert. Auf der Karte steht das als kleiner Schriftzug „1st Edition", bei manchen Sonderprodukten „Limited Edition"; fehlt beides, ist es die unlimitierte Auflage. Auf Cardmarket ist die Erstauflage ein eigenes Merkmal des Angebots, und bei gesuchten Karten kann der Preisunterschied zwischen den Auflagen erheblich sein. Wer sie beim Einstellen nicht unterscheidet, verschenkt entweder die Differenz oder liefert dem Käufer etwas anderes als bestellt.
Gleicher Name, viele Drucke
Kaum ein Spiel druckt Karten so oft nach wie Yu-Gi-Oh. Ein bekannter Name kann über Jahre in immer neuen Sets erscheinen, mit jeweils eigenem Code, eigener Seltenheit und eigenem Preis, und Sonderfassungen führt Cardmarket als eigene Einträge. Die Seltenheit steht dabei nicht im Code: Dieselbe Nummer kann in einem Set in mehreren Seltenheiten gedruckt sein, erkennbar am Druckbild, nicht an der Zeile darunter. Und nicht jedes Produkt führt Cardmarket überhaupt als eigene Seite; was dort keine hat, lässt sich dort auch nicht einstellen.
Zustand und Sprache des Angebots
Cardmarket bewertet den Zustand auf einer festen Skala von Mint bis Poor, als Kürzel MT, NM, EX, GD, LP, PL, PO. Die Sprache des Angebots ist die Sprache des Drucks, nicht die deines Kontos: Ein Druck mit DE im Code wird als German angeboten, auch wenn du auf der englischen Seite verkaufst. Beides gehört fest zu jedem Angebot, zusammen mit der Auflage, und lässt sich nachträglich nur je Artikel korrigieren.
Der Weg für große Stapel
Für ein einzelnes sortenreines Set ist Cardmarkets „Inserieren per Erweiterung" ein guter Weg: Set wählen, Liste abarbeiten. Ein typischer Yu-Gi-Oh-Ankauf sieht aber selten so aus, er ist gemischt, unsortiert und voller Nachdrucke. Dann läuft der schnellere Weg über eine Datei: Bestand außerhalb erfassen, in ein Bestandswerkzeug wie TCG PowerTools importieren und gesammelt veröffentlichen. Cardmarket führt PowerTools selbst als Partner-App, und dessen kostenlose Fassung liest Dateien ein und veröffentlicht bis zu 50 neue Änderungen am Tag.
Was CardEntry davon übernimmt
CardEntry macht aus Fotos die Zeilen dieser Datei: Es ordnet jedem Bild eine konkrete Cardmarket-Version zu, und Sprache, Auflage und Zustand stehen mit in jeder Zeile; den Zustand vergibst du beim Prüfen oder über den Rückfallwert des Exportprofils. Liegen mehrere Spiele im Stapel, trennt der Export sie automatisch, Yu-Gi-Oh bekommt seine eigene Datei. Die Zuordnung schlägt vor, die Entscheidung bleibt bei dir, und genau dafür ist die Prüfansicht da.
Zustandsskala, Angebotsmerkmale und Massen-Einstellung folgen den öffentlichen Hilfe- und Newsseiten von Cardmarket, die Angaben zu TCG PowerTools dessen öffentlicher Wissensdatenbank, Stand 4. August 2026. Der Aufbau der Kartencodes folgt den öffentlichen Yu-Gi-Oh-Nachschlagewerken. Oberflächen ändern sich; im Zweifel gilt die jeweilige Anleitung, nicht diese Seite. CardEntry ist ein unabhängiges Werkzeug und steht in keiner Geschäftsbeziehung zu TCG PowerTools, Cardmarket oder Konami.
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