Ratgeber
Lohnt sich ein Kartenscanner?
Wir verkaufen den Weg über Fotos. Deshalb steht hier zuerst, was für die anderen Wege spricht. Die Frage ist zu teuer, um sie mit Werbung zu beantworten.
Drei Wege, dieselbe Arbeit
Am Ende muss jede Karte als Zeile mit Version, Zustand, Sprache und Menge dastehen. Unterschiedlich ist nur, wer die Zeile füllt.
- Sortiermaschine: zieht Karten selbst ein und liest sie. Anschaffung im vierstelligen Bereich, dazu Platz und Wartung.
- Eigenes Gerät: Handykamera, Webcam oder Flachbettscanner. Die Kosten hast du schon.
- Abtippen: keine Anschaffung, dafür jede Karte von Hand.
Was eine Maschine löst und was übrig bleibt
Eine Maschine nimmt dir das Bewegen und das Ablesen ab. Sie nimmt dir nicht die Entscheidung ab, welche Druckversion vorliegt, in welchem Zustand die Karte ist und in welcher Sprache sie gedruckt wurde. Genau diese Entscheidungen füllen die Spalten, an denen der Preis hängt. Wer eine Maschine kauft und danach die Zuordnung von Hand nachzieht, hat den teuersten Teil nicht ersetzt.
Die Kleinschrift entscheidet
Was eine Version von der nächsten unterscheidet, steht meist klein am unteren Rand: Set-Kürzel, Nummer, Auflagezeichen. Diese Stelle braucht Pixel. Der größte Hebel für ein sauberes Ergebnis ist deshalb die Bildqualität: näher heran, genug Licht, scharf stellen. Eine alte Webcam, die nicht scharf stellt, kostet dich mehr Nacharbeit als jede Softwareentscheidung.
Was CardEntry hier ist und was nicht
CardEntry verkauft keine Hardware und braucht keine. Die Bilder kommen von dem Gerät, das du ohnehin hast: Kamera aufnehmen oder vorhandene Dateien hochladen, auch die eines Flachbettscanners. Wer bereits eine Sortiermaschine besitzt, kann deren Bilder ebenso hochladen. Die Zuordnung passiert danach.
Wann sich Hardware trotzdem rechnet
Bei hohen, gleichförmigen Mengen, die dauerhaft anfallen, und wenn du das Sortieren selbst brauchst, nicht nur das Erfassen. Eine Maschine, die Karten physisch in Fächer legt, macht eine Arbeit, die keine Software macht. Bei schwankenden Stapeln, gemischten Spielen und unregelmäßigem Wareneingang steht die Anschaffung dagegen die meiste Zeit still.
Rechne es mit deinen Zahlen
Nimm den Anschaffungspreis, teile ihn durch die Karten, die du realistisch je Monat durchziehst, und rechne die Zeit dazu, die nach der Maschine noch anfällt. Vergleiche das mit den Kosten des Weges, den du heute gehst. Wir nennen hier bewusst keine Beispielzahl: Jede, die wir einsetzen würden, wäre unsere, nicht deine.
Weitere Ratgeber
- Eine CSV in TCG PowerTools importieren
- Bulk auf Cardmarket einstellen
- Ab welchem Wert lohnt sich Einzeleinstellung?
- Was kostet TCG PowerTools?
- Karten massenhaft auf Cardmarket einstellen
- Yu-Gi-Oh auf Cardmarket verkaufen
- TCG PowerTools auf Deutsch erklärt
- Die richtige Kartenversion finden
- Kartenzustand richtig angeben
- Karten auf Cardmarket verkaufen
Probier den Erfassungsteil aus.
500 Kartenbilder kostenlos verarbeiten. Kein Abo, keine Kreditkarte, und du siehst die fertige Datei, bevor du dich für irgendetwas anderes entscheidest.