Ratgeber

Karten auf Cardmarket verkaufen

Der Einstieg ist unspektakulär: Konto, Verkäuferkonto, erstes Angebot. Die Fehler passieren nicht beim Anmelden, sondern bei den Merkmalen des Angebots, und die kosten Geld. Deshalb steht hier beides, der Weg und die Stellen, an denen er kippt.

Verkäufer werden

Unter der Registerkarte „Verkaufen" findest du „Verkäufer werden"; den Anweisungen folgen, dann ist das Verkäuferkonto aktiv. Für den Anfang gut zu wissen: Bei den ersten fünf Verkäufen eines neuen Verkäufers und bei Bestellungen über 25 Euro läuft die Zahlung über Cardmarkets Treuhandservice, der die Lieferung absichert.

Ein Angebot ist mehr als ein Preis

Jedes Angebot trägt feste Merkmale: die genaue Fassung aus einem konkreten Set, den Zustand auf der Skala von Mint bis Poor, die Sprache des Drucks, Foil beziehungsweise Reverse Holo und je nach Spiel die Auflage. Der Kommentar ist Zugabe, auf Englisch, und er darf den Merkmalen nicht widersprechen. An diesen Feldern hängt der Preis, nicht am Verkaufstalent.

Die drei Wege, Karten einzustellen

Wie viele Karten es sind, entscheidet über den Weg.

  • Einzeln über die Produktseite: für wenige oder teure Karten.
  • Cardmarkets „Inserieren per Erweiterung": für einen Stapel, der nach Set sortiert ist.
  • Per Datei über ein Bestandswerkzeug: für große und gemischte Mengen. Dazu gibt es hier einen eigenen Ratgeber.

Preis setzen

Cardmarket zeigt je Fassung Preisreferenzen: Durchschnitt, Tiefstpreis, Trend. Sie sind unabhängig vom Zustand und deshalb Richtwerte, keine Bewertung deiner Karte. Wo dein Preis liegt, entscheiden Zustand, Nachfrage und deine Geduld. Eine Beispielzahl steht hier bewusst nicht, sie wäre unsere, nicht deine.

Verkauf, Verpackung, Versand

Nach dem Verkauf zählt das Praktische: sicher verpacken und nachvollziehbar verschicken, bei steigendem Wert mit Sendungsverfolgung. Die verbindlichen Regeln zu Verpackung, Versandkosten und Fristen stehen in Cardmarkets eigener Hilfe, und dort gehören sie auch nachgelesen, denn sie ändern sich ohne uns.

Die Rechnung im Hinterkopf

Drei Posten stehen zwischen Verkaufspreis und dem, was bleibt: die Verkaufsgebühr als Anteil des Preises, Versand und Verpackung je Sendung, und dein Aufwand je Karte. Bei billigen Karten frisst der Aufwand den Ertrag, deshalb lohnt vor dem Einstellen die Frage, was einzeln in den Shop gehört und was gesammelt. Auch dazu gibt es hier einen eigenen Ratgeber.

Was CardEntry davon übernimmt

Das Cardmarket-Konto ersetzt dir niemand, und für eine Handvoll Karten brauchst du auch kein Werkzeug. CardEntry setzt dort an, wo der Stapel groß und gemischt ist: Fotos hochladen, zugeordnete Fassungen prüfen, fertige Importdatei je Kartenspiel herunterladen. Der Rest des Weges, einstellen und verschicken, bleibt derselbe wie oben beschrieben.

Der Weg zum Verkäuferkonto, der Treuhandservice und die Angebotsregeln folgen den öffentlichen Hilfeseiten von Cardmarket, Stand 4. August 2026. Oberflächen und Konditionen ändern sich; im Zweifel gilt Cardmarkets Hilfe, nicht diese Seite. CardEntry ist ein unabhängiges Werkzeug und steht in keiner Geschäftsbeziehung zu Cardmarket.

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